Online-Beratung

Nutzen Sie unser Online-Beratungsangebot für alle Fragen rund um Energiesparen und Klimaschutz. Hier finden Sie von A bis Z Beratungsangebote der Stadtwerke MüllheimStaufen sowie Beratungsstellen in der Region und weiterführende Links.

A wie Altbausanierung

Die KfW-Bank bietet eine breite Übersicht über Fördermöglichkeiten bei der Sanierung von Bestandsimmobilien:
„Förderprodukte für Bestandsimmobilien“

Unter „Was haben Sie vor?“ finden Sie Fördermöglichkeiten für Einzelmaßnahmen vom Austausch der Heizung bis zur Dämmung von Dach und Außenwänden:

B wie Beleuchtung

Durchschnittlich zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs in einem Haushalt entfallen auf die Beleuchtung. Mehr als die Hälfte davon kann eingespart werden, wenn Sie folgende Ratschläge beachten:

  1. Beachten Sie das Energielabel beim Kauf neuer Lampen! Die Energieeffizienzklassen reichen von A für „sehr sparsam“ bis G für „hoher Stromverbrauch“.
  2. Verwenden Sie möglichst keine alten Glühlampen mehr, denn diese benötigen 90 bis 95 Prozent des verbrauchten Stroms, um Wärme zu erzeugen. Nur fünf bis zehn Prozent wird in Licht umgewandelt. Entsprechend dieser schlechten Bilanz werden Glühlampen in der Skala des EU-Energielabels zwischen den Energieeffizienzklassen D und G eingestuft. Außerdem ist auch ihre Lebensdauer sehr kurz.
  3. Halogenlampen haben eine gegenüber Glühlampen gesteigerte Energieausbeute und mit etwa 2.000 Betriebsstunden eine rund doppelt so hohe Lebensdauer. Eine Halogenlampe wandelt immerhin 15 bis 20 Prozent des elektrischen Stroms in Licht um. Ihre Effizienzklasse liegt bei D und E. Wenn Sie Netzgeräte für Halogenlampen nach dem Ausschalten vollständig vom Netz trennen, sparen Sie den Stand-by-Strom.
  4. Die Leuchtstofflampe, ein mit einem Quecksilber-Edelgas-Gemisch gefülltes Glasrohr, verbraucht im Vergleich mit anderen gebräuchlichen Lampenformen wenig Energie und hat eine Lebensdauer von 10.000 und mehr Betriebsstunden. Wegen ihrer Größe sind sie jedoch nicht überall einsetzbar. Außerdem fällt bei der Entsorgung giftiger Sondermüll an.
  5. Die Energiesparlampe, eine kompakte und gefaltete Form der Leuchtstofflampe mit integriertem elektronischem Vorschaltgerät und Schraubsockel, hat eine Stromausnutzung von ca. 35 Prozent – sie verbraucht für das gleiche Licht cirka fünf Mal weniger Strom als eine Glühlampe. Energiesparlampen befinden sich in den Effizienzklassen A und B. Jede Energiesparlampe spart im Laufe ihres Lebens – das im Schnitt 10.000 Betriebsstunden lang sein kann – rund 80 Euro Stromkosten ein. Die Nachteile der Energiesparlampen, insbesondere das „kalte“ Licht, konnten inzwischen behoben werden. Es gibt sie heutzutage auch in den Farben „warmweiß“ und sogar „extra-warmweiß“, die ein gemütliches Licht und eine angenehme Atmosphäre in Wohnräumen erzeugen. Für Arbeitsplätze oder Hausflure kann man die Farben „neutralweiß“ oder „tageslichtweiß“ wählen.
  6. LED-Lampen besitzen die höchste Energieeffizienz. Sie wandeln also im Vergleich mit anderen Leuchten die meiste Energie in Licht um. Während eine herkömmliche Glühbirne für eine Leuchtkraft von ca. 600 Lumen 60 Watt benötigt, verbraucht eine aktuelle LED-Lampe für dieselbe Leuchtkraft nur 8 W.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.das-energieportal.de

und

www.stromverbrauchinfo.de

und

www.oeko.de

> siehe auch: Licht

C wie CO2-Rechner

„Wie gut ist Ihre CO2-Bilanz?“ fragt das Umweltbundesamt und fordert dazu auf, den CO2-Rechner zu nutzen: „Erfassen Sie Ihre jährlichen CO2-Emissionen. Planen Sie die Verbesserung Ihrer CO2-Bilanz durch einfache Maßnahmen. Verfolgen Sie Ihre persönlichen Klimaziele und speichern Sie die Daten in Ihrem CO2-Konto.“

D wie Dachisolierung

Unter der Rubrik „Was haben Sie vor?“ stellt die KfW-Bank Fördermöglichkeiten unter anderem für die Dämmung bzw. Isolierung des Hausdachs vor.

Die EnergieInitiative zeigt in präzisen Anleitungen aus Text und Fotos ganz praktisch, wie das Dach und der Dachboden zu isolieren sind. Sehr hilfreich für alle, die selber aktiv werden wollen.

E wie Energieausweis, wie Energieverbrauch und -sparen, wie Erdgas

Energieausweis

Der Eigentümer von Gebäuden benötigt einen Energieausweis, wenn er sein Gebäude vermietet, verkauft oder verpachtet. Dann muss er den Energieausweis dem potenziellen Interessenten vorlegen, zum Beispiel im Rahmen einer Wohnungs- oder Hausbesichtigung. Alles über den Energieausweis finden Sie bei der deutschen Energie-Agentur dena.

Energiesparen

Energiesparen können Sie zu Hause, bei Ihrer Arbeit, im Urlaub, im Verkehr und in vielen anderen Bereichen. Nutzen Sie dazu die Beratung der Stadtwerke MüllheimStaufen:

Wolfgang Hungerbach, Repräsentant und Berater
Telefon 07631 / 936 08-29
w.hungerbach@alemannenenergie.de

Das Umweltbundesamt informiert ausführlich über Möglichkeiten des Energiesparens bei der Beleuchtung, im Haushalt, bei Gebäuden, in Industrie und Gewerbe und im Verkehr. 

Zum Aufspüren Ihrer Energieräuber, können Sie sich zudem bei der Mediathek Müllheim ein Energiesparpaket kostenlos ausleihen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie direkt bei der Mediathek Müllheim telefonisch unter 07631 / 747 760 oder per E-Mail unter mediathek.muellheim@t-online.de. Natürlich finden Sie im Internetkatalog bei der Mediathek ebenfalls Bücher rund um das Thema Energie sparen.  

Energieverbrauch

Ihren Energieverbrauch können Sie an Ihrer Strom- bzw. Heizrechnung ablesen. Differenzierter wird es, wenn Sie sich eines Energieverbrauchsrechners bedienen. Ein Online-Stromcheck, wie ihn beispielsweise die Energieagentur NRW bereitstellt, ermöglicht die genaue Erfassung Ihres Stromverbrauchs im Haushalt. Klicken Sie sich durch 15 Bereiche, vom Kochen bis zum Kühlen und vom Büro bis zum Garten und prüfen Sie, bei welchen elektrischen Geräten Sie Potential zum Energiesparen haben.

Erdgas

Laut Prognosen des Bundeswirtschaftsministeriums wird Erdgas auch in den nächsten Jahrzehnten einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland leisten. Danach ist der Wärmemarkt der „weitaus wichtigste Markt für Erdgas. Gas ist heute allerdings nicht auf die Erzeugung von Wärme beschränkt, sondern zeichnet sich - neben seiner Funktion als Einsatzstoff v. a. in der Chemieindustrie - auch als flexibler und vielfältiger Energieträger für die Stromerzeugung, die Speicherung von Energie und als Zukunftsperspektive als Ausgleichsspeicher für regenerativen Strom sowie für Mobilität aus. Zudem ist Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern klimafreundlicher, da der Einsatz mit geringeren CO2-Emissionen einhergeht.“

Lassen Sie sich über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, über die energieeffiziente Nutzung von Erdgas z.B. durch Kraftwärmekopplung und über den Bezug von AlemannenGas durch die Stadtwerke MüllheimStaufen beraten. Finden Sie hier die jeweiligen Ansprechpartner.

F wie Förderprogramme

Die Energieagentur Regio Freiburg beobachtet ständig die Förderprogramme der Kommunen und Energieversorger in der Region, sowie die baden-württembergischen Landesprogramme und die der Bundesregierung. In dieser Datenbank können Sie online recherchieren, mit welchem Programm Sie bei Ihren Klimaschutz-Investitionen optimal unterstützt werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie führt eine Förderdatenbank, in der unter anderem die aktuellen Förderprogramme für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien aufgelistet sind.

G wie Gas

Laut Prognosen des Bundeswirtschaftsministeriums wird Erdgas auch in den nächsten Jahrzehnten einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung in Deutschland leisten. Danach ist der Wärmemarkt der „weitaus wichtigste Markt für Erdgas. Gas ist heute allerdings nicht auf die Erzeugung von Wärme beschränkt, sondern zeichnet sich - neben seiner Funktion als Einsatzstoff v. a. in der Chemieindustrie - auch als flexibler und vielfältiger Energieträger für die Stromerzeugung, die Speicherung von Energie und als Zukunftsperspektive als Ausgleichsspeicher für regenerativen Strom sowie für Mobilität aus. Zudem ist Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern klimafreundlicher, da der Einsatz mit geringeren CO2-Emissionen einhergeht. “

Lassen Sie sich über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, über die energieeffiziente Nutzung von Erdgas z.B. durch Kraftwärmekopplung und über den Bezug von AlemannenGas durch die Stadtwerke MüllheimStaufen beraten: Ansprechpartner

H wie Haushaltsgeräte, wie Heizungspumpe

Haushaltsgeräte

Elektrische Haushaltsgeräte machen einen großen Teil des Energieverbrauchs zu Hause aus. Ein Online-Stromcheck der Energieagentur Nordrhein-Westfalen ermöglicht die genaue Erfassung Ihres Stromverbrauchs im Haushalt. Klicken Sie sich durch 15 Bereiche und prüfen Sie, bei welchen elektrischen Geräten Sie Potenzial zum Energiesparen haben. 

Heizungspumpe

Oft rechnet sich der Einbau einer neuen Heizungspumpe schon sehr schnell, denn moderne Pumpen arbeiten sehr viel effizienter als alte und verbrauchen weit weniger Strom. Einen Test finden Sie hier.
I wie Isolierung

Über Förderprogramme zum Thema Isolierung bei Neubauten erfahren Sie mehr in der Rubrik Energieeffizientes Bauen bei der KfW-Bank. 

Gesondert davon informiert die KfW-Bank über Fördermöglichkeiten bei der Isolierung von Bestandsimmobilien.

J wie Jahresverbrauch

Der für Sie günstigste Tarif ergibt sich unter anderm aus Ihrem Jahresverbrauch. Wenn Sie nicht genau wissen, wieviel Energie Sie verbrauchen, können Sie sich am statistischen Jahresverbrauch der Stadtwerke MüllheimStaufen orientieren. Beim Stromverbrauch liegt dem Durchschnittswert die Zahl der Personen im Haushalt, beim Gasverbrauch die Größe Ihrer Wohnung / Ihres Hauses zugrunde:

K wie Kraft-Wärme-Kopplung

In Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (auch Blockheizkraftwerke – BHKW) erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig. Durch diese Technologie wird der eingesetzte Brennstoff sehr viel effizienter genutzt als bei der herkömmlichen Nutzung in getrennten Anlagen. Durch den deutlich verminderten Verbrauch gilt die Kraft-Wärme-Kopplung als wichtiges Instrument zum Klimaschutz.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt die Ziele der Bundesregierung bzgl. der Kraft-Wärme-Kopplung vor, informiert über Fördermöglichkeiten bei Mini-KWK-Anlagen, über die Stromvergütung für KWK-Anlagen, über die Förderung von Wärme- und Kältenetzen sowie über Förderung von Wärme- und Kältespeichern.

L wie Licht

"Kommunen in neuem Licht" heißt ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), mit dem die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Kommunen wissenschaftlich begleitet wird. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen:

  1. Durch den Umstieg auf moderne LEDs lässt sich in allen kommunalen Anwendungsbereichen eine Energieeinsparung von mindestens 50 % realisieren.
  2. Die Umrüstung der Beleuchtungsanlagen auf LED erfordert keine zusätzlichen Investitionen in die Infrastruktur. Bei der Umstellung auf die neue Technologie kann kosteneffizient und modular auf die vorhandene Bausubstanz aufgesetzt werden.
  3. Mit der LED wird die Qualität der Beleuchtung signifikant verbessert. Unabhängig vom Altzustand lässt sich in allen Anwendungssituationen eine normgerechte Beleuchtung realisieren.
  4. Sämtliche Wettbewerbsprojekte belegen eine hohe Nutzerakzeptanz in der Bevölkerung für die neue LED-Technik. Im Vergleich mit der konventionellen Technik wird die LED durchgehend als bevorzugte Lösung insbesondere in Hinblick auf Farbtreue, Helligkeits- und Sicherheitsempfinden bewertet. 

Auch die Stadt Müllheim und die Stadt Staufen rüsten die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um. Die alten insgesamt 2981 Straßenlaternen, von denen mehr als 70 Prozent Quecksilberhochdruckdampflampen sind, werden nach und nach durch neue LED-Leuchtenköpfe ersetzt. Jährlich kann so allein in Müllheim der Energieverbrauch um mehr als 78 Prozent bzw. 183,5 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxid reduziert werden.

Mehr Informationen: Broschüre Kommune in neuem Licht als Download

siehe auch: > Beleuchtung

M wie Mobilität

Laut Umweltbundesamt (UBA) fallen 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs im Verkehrssektor an. Im Verkehrssektor werden heute noch mehr als 90 Prozent Kraftstoffe aus Mineralöl eingesetzt. Biokraftstoffe und Strom spielen bislang nur eine geringfügige Rolle. Das UBA stuft den Einsatz von Biokraftstoffen kritisch ein, weil zum einen auch dabei Emissionen produziert werden, zum anderen "der Anbau von Biomasse als Energieträger direkte und indirekte Landnutzungsänderungen nach sich ziehen (zum Beispiel Regenwaldabholzung, Umbruch von Grünland)" kann. Ferner fehlen die „Bio-Abfälle“ dem Boden bei der Umwandlung zu Humus, sodass die Böden auf diesen Feldern verarmen.

Große Potenziale zum Energiesparen im Verkehrssektor bieten Mobilitätskonzepte, in denen der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) optimiert, Car-Sharing-Modelle einbezogen und klimafreundliche Mobilität gefördert werden. Die Städte Staufen und Müllheim arbeiten an solchen Konzepten bzw. an deren Umsetzung.

Die Stadtwerke MüllheimStaufen fördern die klimafreundliche Elektromobilität, indem das Unternehmen selbst nur Elektrofahrzeuge als Poolfahrzeuge nutzt, hierzu gehören zwei Twizys von Renault sowie ein C Zero von Citroën und ein Elektroroller. All diese Fahrzeuge werden mit regenerativem Strom „betankt“. Darüber hinaus engagieren sich die Stadtwerke MüllheimStaufen beim Ausbau der Lademöglichkeiten für Elektroautos.

Die Bundesregierung fördert die Elektromobilität in verschiedenen Programmen. Darüber informiert die Website Schaufenster Elektromobilität

Eine gute Übersicht über neue technische Innovationen im Bereich Elektromobilität, über Veranstaltungen zum Thema und über die Branche insgesamt stellt der Verein Forum Elektromobilität e.V. bereit.

N wie Nachtspeicher, wie Niedrigenergiehaus

Nachtspeicher

Die Nachtspeicherheizung ist eine elektrische Speicherheizung, bei der ein Wärmespeicher in Schwachlastzeiten – also in der Regel nachts – durch günstig angebotenen Strom aufgeheizt wird. Der Speicher hält die Wärme über einige Stunden. Spezielle Stromzähler mit zwei Zählwerken für Tagstrom und Nachtstrom sorgen für die exakte Abrechnung.

Der Nachtspeicher gilt vielfach als veraltet, weil bei der Umwandlung von Strom in Wärme viel Energie verlorengeht. Während der Hochphase der Kohle- und Kernkraftwerke, die tags und nachts gleichermaßen Strom produzieren, sollte mit ihnen auch nachts für genügend Stromabsatz gesorgt werden. Heute wird das Verfahren als Speichertechnologie jedoch wieder neu diskutiert. In Phasen hoher Stromproduktion z.B. wenn gleichzeitig viel Wind die Windkraftanlagen und viel Sonne die Photovoltaikanlagen antreibt, könnten die Speicher, so ihre Befürworter, mit verbesserter Effizienz wieder einsetzbar sein. Umweltschutzorganisationen halten eine solche Verwendung für nicht sinnvoll.  

Niedrigenergiehaus

Ein Niedrigenergiehaus ist ein Energiestandard für Neubauten und für sanierte Altbauten, die über eine optimale Wärmedämmung des Daches und der Außenwände, eine gute Isolierung der Fenster und der Außentüren des Hauses verfügen. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Heizungsenergie nur zu einem geringen Teil nach außen dringt. Kriterien hierfür sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) festgelegt, die am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist. Danach müssen ab 1. Januar 2016 neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude höhere energetische Anforderungen erfüllen: Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 Prozent gesenkt. Ab 2021 gilt dann für alle Neubauten der von der EU festgelegte Niedrigstenergie-Gebäudestandard. Die hierfür geltenden Richtwerte sollen bis Ende 2018 öffentlich bekanntgegeben werden. Verfügbare Förderprogramme für Neubau und Altbau-Sanierung hat die Energieagentur Regio Freiburg zusammengestellt.

> Lesen Sie mehr über das KfW-Effizienzhaus, das Passivhaus und das Plusenergiehaus.

O wie Ökostrom, wie Online-Tarif

Ökostrom

Als Ökostrom wird in der Regel elektrische Energie bezeichnet, die aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Anders als konventionell erzeugter Strom aus Kernkraft, Kohle und Erdöl wird bei der Produktion von Ökostrom kein oder wenig Kohlendioxid ausgestoßen und fällt kein radioaktiver Abfall an. Diese Kennzeichnung trifft auch für den AlemannenStrom der Stadtwerke MüllheimStaufen zu, der vom TÜV zertifiziert ist.
Die Stadtwerke MüllheimStaufen bieten zusätzlich für alle Stromtarife die Zusatz-Option "ok-power+" an. Dieser nach den strengen Kriterien des Labels ok-power zertifizierter Ökostrom stammt nicht nur aus regenerativen Anlagen, sondern trägt darüber hinaus zum weiteren Ausbau mit solchen Anlagen bei. Beispielsweise muss der ok-power zertifizierte Ökostrom zu mindestens einem Drittel aus Anlagen kommen, die nicht älter sind als sechs Jahre, zu einem weiteren Drittel aus Anlagen, die nicht älter als zwölf Jahre sind. Weil die Produktionsanlagen so mit der Zeit aus dem Pool von ok-power-anerkannten Anlagen fällt, trägt der so zertifizierte Ökostrom dazu bei, dass immer wieder neue Anlagen gebaut werden – und damit zum Gelingen der Energiewende. 

Online Tarif

Den Online-Tarif für den modernen Haushalt mit Rechnung per Email können Sie für AlemannenStrom und für AlemannenGas buchen. Er ist für Sie günstiger als der Basis-Tarif, weil Sie uns damit Aufwand bei der Buchhaltung und Kosten für das Porto ersparen. Diese Vorteile geben wir unmittelbar an Sie weiter. 

P wie Passivhaus, wie Plusenergiehaus

Energieeffizienz ist in den vergangenen Jahren auch beim Hausbau zu einem immer wichtigeren Kriterium geworden. Dabei lohnt es sich oft auch finanziell, über die gesetzlich vorgeschriebenen Bauvorschriften hinauszugehen. Machen Sie sich ein Bild über die Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens:

Das KfW-Effizienzhaus steht für einen sehr niedrigen Energiebedarf. Ausgangspunkt sind die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV), über die die KfW-Effizienzhaus-Standards jedoch noch hinausgehen. Die KfW-Bank bietet Tipps und Fördermöglichkeiten zum Energieeffizienten Bauen wie auch zum Energieeffizienten Sanieren.

Passivhäuser heißen so, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen gedeckt wird, aus der Sonneneinstrahlung sowie der Abwärme von Personen und technischen Geräten. Das Passivhaus bezeichnet laut Passivhaus-Institut einen Baustandard, der besondere Anforderungen bezüglich Architektur, Technik und Ökologie festlegt, dabei aber nicht auf einen bestimmten Gebäudetyp beschränkt ist. Auch durch energetische Sanierungen ist der Standard erreichbar.

Das Plusenergiehaus, von dem Freiburger Solararchitekten Rolf Disch entwickelt, produziert sogar mehr Energie als in ihm verbraucht wird.

> siehe auch Niedrigenergiehaus.

Q wie Quellen

Wasserquellen

Das Müllheimer und Auggener Trinkwasser stammt je zur Hälfte aus Tiefbrunnen und aus Bergquellen. Bei mehrfach durchgeführten Geschmackstest landete das Müllheimer AlemannenWasser jeweils auf dem Spitzenplatz.  Das Staufener Trinkwasser gewinnen wir aus Schwarzwaldquellen, es ist besonders weich und weist Bestwerte bei den Wasseranalysen auf.

Stromquellen

Unser AlemannenStrom stammt zu 100 Prozent aus regenerativer Produktion – also aus der Kraft von Wind, Wasser, Sonne und Biomasse. Seit Gründung der Stadtwerke MüllheimStaufen im Jahr 2009 engagieren wir uns außerdem beim Bau eigener Anlagen, meist in Kooperation mit der Bürger Energiegenossenschaft Südbaden (BEGS).

R wie Rechner

Mit unserem Tarif-Rechner können Sie die für Sie günstigsten Produkte ermitteln – sowohl für AlemannenStrom wie auch für AlemannenGas

S wie Strommessgeräte

Elektrogeräte wie Fernseher, Computer, Radios oder DVD-Spieler verbrauchen im so genannten Standby-Modus weiter Energie. Nach Berechnungen des Umweltbundesamts (UBA) werden durch diese Form der Energieverschwendung jährlich in Privathaushalten und Büros Kosten von fünf bis sechs Milliarden Euro verursacht. Weitere Stromfresser sind Altgeräte – oft Kühlschränke, Waschmaschinen oder Trockner.

Strommessgeräte können Aufschluss darüber geben, welche Geräte im Haushalt besonders viel Strom verbrauchen. Die Stadtwerke MüllheimStaufen verleihen die Messgeräte, melden Sie sich einfach in den Kundenbüros.

In der Mediathek Müllheim sind zur Überprüfung des Stromverbrauchs ganze Energiesparpakete kostenlos für je zwei Wochen ausleihbar. Das Paket enthält neben einem guten Strom-Messgerät und einem Verlängerungskabel eine ausführliche Bedienungsanleitung und Informationen zum Energiesparen. 

T wie Tarife

Die Strom- und Gastarife für Privathaushalte und Kleingewerbe setzen sich aus dem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis (entsprechend der genutzten Strommenge in kWh) und dem festen, verbrauchsunabhängigen Grundpreis zusammen. Sowohl für den AlemannenStrom wie auch für das AlemannenGas bieten Ihnen die Stadtwerke MüllheimStaufen unterschiedliche Tarife an, aus denen Sie die für Sie günstigsten auswählen können. 

> Nutzen Sie hierfür auch den nebenstehenden Tarif-Rechner.

U wie Urlaubs-Check

Wer vor dem Start in den Urlaub alle elektrischen Geräte im Haus komplett vom Netz trennt, die während der Abwesenheit nicht benötigt werden, kann laut Deutscher Energie-Agentur (dena) Energie und Geld sparen. "Die Stromkosten von 42 Euro, die durchschnittlich in einem typischen Vier-Personen-Haushalt während eines zweiwöchigen Urlaubs anfallen, lassen sich", so die dena, "durch richtiges Abschalten auf beinahe Null senken." Gerade ältere Elektrogeräte verbrauchten sonst unbemerkt weiter Strom und verursachten während des Urlaubs unnötige Kosten.
Danach lohnt es sich zum Beispiel, ältere Fernseher, DVD-Player, Receiver oder Hifi-Anlagen vor der Abreise vollständig vom Netz zu trennen. Auch Computer, Drucker oder Scanner belasten im weit verbreiteten Betriebszustand "Schein-Aus" unnötig die Haushaltskasse. Die dena empfiehlt eine schaltbare Steckdosenleiste, durch die mit einem Handgriff gleich mehrere Geräte komplett vom Netz genommen werden können. 
In der Küche sollten Sie die Stecker von Geräten wie Mikrowelle oder Kaffeevollautomat herausziehen. Beim Kühlschrank empfiehlt es sich, den Inhalt vor der Reise zu verbrauchen und ihn abzutauen. Wichtig dabei: Die Türen nach dem Abtauen offen lassen, um Schimmelbildung zu verhindern.

V wie Vertrag

Ihr Vertrag mit der Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH regelt Ihren Auftrag zur Lieferung von AlemannenStrom bzw. AlemannenGas. Der Vertrag kommt durch Bestätigung der Stadtwerke MüllheimStaufen in Textform unter Angabe des Lieferbeginns zustande. Dieser hängt davon ab, dass alle für die Belieferung notwendigen Maßnahmen (Kündigung des bisherigen Liefervertrages, etc.) erfolgt sind. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). 

W wie Wasserkraft, Wasserverbrauch, Wasser sparen

Wasserkraft

Nach einem gut 10-jährigen wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren konnte im März 2015 mit dem Bau des Wasserkraftwerkes am Neumagen zwischen Staufen und Münstertal begonnen werden. Als Kooperationspartner steht die Bürger-Energie Südbaden eG (BEGS) dem Bauherren Kraftwerk Kaiser KG zur Seite. Des Weiteren sind die Kommunen Staufen und Münstertal sowie die Stadtwerke MüllheimStaufen GmbH als Netzeigentümer beim Bau sowie beim späteren Betrieb involviert.

Dieses Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von 2,5 Mio. EUR und wird ab Herbst/Winter 2015 etwa 1,5 Mio. kWh rein regenerativen Strom aus Wasserkraft erzeugen. Dies entspricht circa der Versorgung von 400 Einfamilienhäusern mit Strom.

Die BEGS engagiert sich bei diesem Wasserkraftprojekt in unserer Region mit 30% der Investitionssumme. Mehr zur BEGS

 

Wasserverbrauch / Wasser sparen

Laut BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) werden in Deutschland 120 Liter Trinkwasser pro Einwohner und Tag verbraucht. Davon entfallen 43 Liter auf Bad/Dusche/Körperpflege (36%), 33 Liter auf Toilettenspülung (27%), 14 Liter (12%) auf Wäsche waschen, 11 Liter (9%) Kleingewerbeanteil, sieben Liter (6%) auf Geschirrspülen, sieben Liter (6%) auf Raumreinigung, Autopflege und Garten sowie fünf Liter (4%) auf Essen und Trinken.

Deutschland hat damit neben Dänemark den geringsten Wasserverbrauch der Industrieländer. Die Wasserqualität ist hoch, das Leitungsnetz ist sicher und gut, der Umgang mit Wasser ist vergleichsweise sparsam und verantwortungsbewusst. Dennoch gibt es weitere Einspar- und Verbesserungsmöglichkeiten, denn Trinkwasser ist ein hohes Gut. 

So lässt sich Wasser sparen

  • Statt baden (Verbrauch ca. 140 Liter) lieber duschen (Wasserverbrauch pro Minute ca. 15 Liter.
  • Sparsame Duschköpfe, Strahlregler und wassersparende Mischdüsen, die man einfach an den Wasserhahn schraubt, sparen zusätzlich bis zu 50 Prozent Wasser ein.
  • Verzichten Sie auf den laufenden Wasserhahn beim Zähneputzen oder Rasieren.
  • Nutzen Sie bei der Toilettenspülung die Sparspültaste oder lassen Sie einen Wasserstop einbauen. Damit können Sie den Wasserverbrauch hier um bis zu 50 Prozent reduzieren. Manche Leute verwenden sogar gesammeltes Regenwasser zum Spülen. 
  • Achten Sie beim Kauf von Wasch- und Spülmaschinen auf deren Wasserverbrauch. Moderne Geräte verbrauchen unter 10.000 Liter (Waschmaschinen) bzw. unter 2.000 Liter (Spülmaschinen) Wasser im Jahr. Eine vollbeladene Spülmaschine verbraucht weniger Wasser als gründliches Abwaschen per Hand.
  • Reinigen Sie Früchte nicht unter fließendem Wasser. Nutzen Sie besser eine Schüssel, in der Sie das Obst und Gemüse waschen. Das Wasser können Sie anschließend noch zum Blumengießen verwenden.
  • Achten Sie darauf, Ihre Waschmaschine immer voll zu beladen.
  • Hochdruckreiniger verbrauchen pro Stunde bis zu 500 Liter frisches Trinkwasser. Greifen Sie in Ihrem Haushalt lieber auf herkömmliche Reinigungsmethoden zurück und nehmen Sie Eimer und Putztuch. 
  • Spülwasser mehrfach verwenden
  • Putzen Sie weniger verschmutzte Flächen oder Gegenstände wie Gläser immer zuerst. Dann können Sie das Wasser anschließend noch für schmutzige Pfannen oder gar zum Wischen des Fußbodens benutzen.
  • Mähen Sie Ihren Rasen nicht jede Woche. Dieser trocknet sonst nur schneller aus und muss öfter bewässert werden.
  • Verzichten Sie im Garten auf einen Rasensprenger. Eine bessere Bewässerung mit weniger Wasser und ohne schnelles Abdampfen garantiert ein Tropfschlauch.
  • Nutzen Sie außerdem Auffangsysteme für Regenwasser. Dieses eignet sich nicht nur zum Gießen, sondern auch für die Toilettenspülung.
X wie "X für U"

Billiganbieter von Energie im Internet, vermeintliche Hilfsmittel zum Energiesparen, Klimaschutz im Discounter – auch im Energiesektor gibt es kleine und große Betrüger, die Ihnen ein X für ein U vormachen wollen. Lassen Sie sich nicht täuschen und nutzen Sie seriöse Stellen, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen: 

Die Verbraucherzentralen in Deutschland nehmen regelmäßig auch Energieanbieter unter die Lupe und beraten Sie als Verbraucherin und Verbraucher, die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berücksichtigt dabei auch landesspezifische Aspekte.

Z wie Zertifikate

Zertifikate für Ökostrom

Durch Ökostrom-Zertifikate und -Gütesiegel sollen die unterschiedlichen Ökostrom-Angebote dem Kunden transparenter gemacht werden und gleichzeitig die Qualität der verschiedenen Ökostrom-Produkte bestätigt werden.