Trinkwassertest zum Weltwassertag am 22. März 2019

Anlässlich des internationalen Weltwassertages am 22. März, der in diesem Jahr unter dem gemeinsamen Leitthema „Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“ stand, wiesen die Stadtwerke MüllheimStaufen auf die Notwendigkeit von Naturschutz und nachhaltiger Wirtschaftsweise zur Sicherung des Trinkwassers hin. Ein Trinkwassertest mit Gewinnspiel in den beiden Kundenbüros in Müllheim und Staufen machte auf die hohe Wasserqualität in der Region aufmerksam.

Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete sind unverzichtbare Wasserspeicher und Wasserfilter der Natur. Nur ihr umfangreicher Schutz garantiert auch in Zukunft reines und gesundes Trinkwasser. Die Stadtwerke MüllheimStaufen, die im Rahmen eines Betriebsführungsvertrages mit dem Zweckverband Wasserversorgung Weilertal den Wasserbezug in Müllheim und Auggen sicherstellen, setzen sich daher in besonderem Maße für den Natur- und Wasserschutz ein. Der Verband verfügt über rund 80 Quellen im Klemmbachtal und fünf Tiefbrunnen in der Rheinebene, deren Qualität es nachhaltig zu sichern gilt. In Staufen stellen die Stadtwerke MüllheimStaufen aus Quellen im Münstertal den Wasserbezug für ihre Bürgerinnen und Bürger in Staufen sicher.

„Als Wasserversorger tragen wir ein hohes Maß an Verantwortung, um den Menschen im Versorgungsgebiet langfristig gutes und reines Trinkwasser bereit zu stellen“, sagt Jochen Fischer, Geschäftsführer der Stadtwerke MüllheimStaufen. „Neben den gesetzlich vorgegebenen Maßnahmen zum Wasserschutz engagieren wir uns daher auch intensiv im Natur- und Landschaftsschutz – beispielsweise durch umfangreiche Aufforstungen.“

Im Rheintal, das durch vielfach intensive Landwirtschaft geprägt ist, sorgen die Stadtwerke für den Erhalt bestehender und die Schaffung neuer Ausgleichsflächen, um den Natur- und Klimaschutz zu verbessern und nicht zuletzt um die Trinkwasserqualität zu erhalten. So forsten die Stadtwerke in Kooperation mit der Gewerbepark Breisgau GmbH und dem Forstamt Brachflächen im Gewerbepark auf. Im Schwarzwald und in der Vorbergzone geht es darum, die Stabilität und den Artenreichtum der Wälder zu erhalten. Hier pflanzen die Stadtwerke gemeinsam mit ihren Kunden, mit Schulklassen und anderen Interessierten naturnahe Eichenmischwälder. Damit verbunden sind immer auch pädagogische Ziele, wenn Kinder die Bedeutung der Wälder für den Natur-, Klima- und Wasserschutz hautnah erleben können. Die Stadtwerke haben dadurch seit Gründung über 30.000 Bäume pflanzen können.  

Datum: 
Montag, 25. März 2019 - 16:00