Gas sparen aber wie Teil II/III

Bereits letzte Woche haben wir über das Thema „Gassparen“ informiert. Diesmal soll es speziell um Einsparpotenziale in Bezug auf das optimale Schlafklima gehen. Denn mit unseren Energiespartipps können Sie jetzt noch besser schlafen, denn der Geldbeutel und das Klima werden geschont.
Das Schlafzimmer mit kuschlig warmem Bett ist ein Ort des Erholens und des Ausruhens, sofern das Raumklima stimmt. Ein gesundes Raumklima kann nur durch ausreichend Frischluft geschaffen werden. Frische Luft gelangt am besten durch Stoßlüften oder bei weit geöffnetem Fenster in Ihr Schlafzimmer. Stundenlang gekippte Fenster dagegen sorgen eher für einen Anstieg Ihrer Heizkostenrechnung. So heizen Sie schnell um die 200 € pro Jahr zum Fenster hinaus. Ein optimales Raumklima wird bei einer Temperatur von 20 °C sowie einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % erreicht. Zeigt das Hygrometer jedoch über 65 %, ist Lüften unbedingt erforderlich. Viele Menschen ziehen es vor in einem kühlen Raum zu schlafen. Fühlen Sie sich angesprochen? Beheizen auch Sie Ihr Schlafzimmer deutlich weniger als beispielsweise Ihr Wohnzimmer? Doch Vorsicht: Wenn die Außenwände Ihres Schlafzimmers zu stark auskühlen, wird die Bildung von Schimmel begünstigt. Das Wasser kondensiert an den kältesten Stellen. Auch das „Beheizen“ des Schlafzimmers durch eindringende Luft aus angrenzenden, wärmeren Räumen, führt zu einer Erhöhung der Feuchtebelastung. Halten Sie also stets die Türen zwischen stärker und schwächer beheizten Räumen geschlossen. Die wenige Luft, die weiterhin zirkuliert, ist besonders stark von einer Abkühlung betroffen. Deshalb sollten Sie auch tagsüber im Schlafzimmer heizen und das Heizungsthermostat während der gesamten Heizperiode leicht aufdrehen. Damit die Luft in Ihrem Schlafzimmer gut zirkulieren kann, sind aus Hygienegründen (Schimmel und Milben) auf Bettkästen zu verzichten und Betten auf Füßen vorzuziehen. Dies ist besonders im Keller und Erdgeschoss äußerst wichtig. Am besten platzieren Sie auch große Möbelstücke wie beispielsweise den Schlafzimmerschrank mindestens 10 cm von der kalten Außenwand entfernt. Ansonsten bildet sich schnell ein Schimmelpilz. Was ebenfalls zu beachten ist, in der kalten Jahreszeit sind die Energieverluste über die Glasflächen besonders hoch. Bei geschlossenen Rollläden können Sie nachts die Wärmeverluste durch die Fenster deutlich verringern. So einfach sparen Sie bis zu 15 % an Heizenergie.

 

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Datum: 
Mittwoch, 15. Juni 2022 - 9:15